Nachruf Klaudia Martini, Staatsministerin a.D. (1950-2024)

20. Januar 2025

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Klaudia Martini, einer herausragenden und verdienten Politikerin der SPD, die im Dezember 2024 verstorben ist.

Klaudia Martini war seit dem Jahr 1983 Mitglied der SPD und engagierte sich zeitweise als Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes Neu-Ulm. Seit 1984 war sie Ratsmitglied der Stadt Neu-Ulm und Kreistagsmitglied des Kreises Neu-Ulm. In den Jahren 1983 und 1989 kandidierte sie gegen den Amtsinhaber Peter Biebl für das Amt der Oberbürgermeisterin von Neu-Ulm.

Von 1986 bis 1991 gehörte Klaudia Martini dem Bayerischen Landtag an. Im Jahr 1991 wurde sie von Rudolf Scharping und später von Kurt Beck als Umweltministerin von Rheinland-Pfalz berufen. Seit der Kommunalwahl 2008 in Bayern bis 2023 war Klaudia Martini zudem Gemeinderätin in Bad Wiessee.

Klaudia Martini war eine leidenschaftliche Verfechterin sozialer Gerechtigkeit und setzte sich unermüdlich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein. Ihre politische Karriere war geprägt von ihrem Engagement und ihrer Hingabe, die das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessert haben.

Ihre Kolleginnen und Kollegen schätzten sie nicht nur für ihre fachliche Kompetenz, sondern auch für ihre menschliche Wärme und ihren unerschütterlichen Optimismus. Klaudia Martini war eine inspirierende Führungspersönlichkeit, die stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen hatte und sich mit Herz und Verstand für ihre Überzeugungen einsetzte.

Wir werden Klaudia Martini als außergewöhnlichen Menschen und Politikerin in Erinnerung behalten. Ihr Vermächtnis wird weiterleben und uns alle dazu inspirieren, uns weiterhin für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft einzusetzen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen in dieser schweren Zeit.

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